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Projekte
Die
Schulgemeinde Oetwil-Geroldswil befasst sich intensiv mit
der Schulentwicklung. Projekte wie Hospitationen, Deutsch
für Fremdsprachige und integrative Schulungsform sind
seit längerer Zeit realisiert. Die Klassenzimmer sind
mit Computern ausgerüstet. Ein umfangreiches Freizeitkursangebot
ermöglicht unseren Schulkindern, Kenntnisse in Bereichen
ausserhalb des Lernplanes zu erlangen (z.B. Computerkurse,
Englisch, Töpfern) oder Sportkurse zu belegen. Zur Zeit sind
alle Schulhäuser intensiv daran, das Leitbild umzusetzen.
Ein
relativ junges Projekt möchten wir Ihnen näher vorstellen:
Kinder,
die im Unterricht unterfordert sind, haben in letzter Zeit
verstärkt an Aufmerksamkeit gewonnen. Die Förderung
und Unterstützung dieser Kinder mit besonderen kognitiven
Fähigkeiten hat auch die Schulpflege, die Lehrerschaft
und die Kindergärtnerinnen unserer Schulgemeinde intensiv
beschäftigt. Gemeinsam haben wir ein Konzept erarbeitet,
das seit Beginn des Schuljahres 2000/2001 erfolgreich umgesetzt
wird.
Neben
den früher schon gepflegten klasseninternen Massnahmen
wie Individualisierung des Unterrichts und der Hausaufgaben
und den klassenübergreifenden Massnahmen wie zum Beispiel
Zusammenarbeit mehrer Klassen, Teilunterricht in höheren
Klassen und Überspringen einer Klasse bieten wir auch
den sogenannten Förderclub an. Dieser ist für jene
Schülerinnen und Schüler gedacht, die mit den soeben
erwähnten Massnahmen nicht genügend gefördert
werden können.
Der
Unterricht des Förderclubs findet in Kleingruppen in
den Räumlichkeiten des Schulhauses Letten statt. Die
Schülerinnen und Schüler werden einmal pro Woche
zwei Stunden vom Unterricht in ihrer Klasse dispensiert und
von eigens dafür angestellten Lehrkräften mathematisch-naturwissenschaftlich
und/oder sprachlich-kulturell gefördert. Bei diesem Unterricht
geht es weder um eine Vorwegnahme des Schulstoffes noch um
eine Vorbereitung auf höhere Schulen, sondern um eine
vertiefte Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema.
Der
Förderclub findet während den normalen Unterrichtszeiten
statt. Im Übrigen ist das geförderte Kind selbst
dafür verantwortlich, den in seiner Klasse versäumten
Schulstoff nachzuholen.
Entdeckt
eine Lehrperson bei einem Kind ihrer Klasse besondere kognitive
Fähigkeiten, nimmt sie Kontakt mit den Eltern auf. Gemeinsam
mit ihnen und dem Kind wird die angemessene Fördermöglichkeit
gesucht. Ist die Aufnahme des Kindes in den Förderclub
vorgesehen, stellt die Lehrperson einen Antrag an die Projektleitung
Begabtenförderung. Diese entscheidet über die Aufnahme
und die Gruppenzuteilung. In unklaren und schwierigen Fällen
kann die Schulpsychologin beigezogen werden.
Die
Erkennung von Kindern mit besonderen kognitiven Fähigkeiten
ist nicht immer einfach. Teilweise entsprechen die Leistungen
in der Schule überhaupt nicht dem Potential des Kindes.
Um ihre Kompetenz auf diesem Gebiet zu erweitern und zu vertiefen,
haben sich die Lehrpersonen (inkl. Kindergärtnerinnen)
unserer Schulgemeinde daher bereits im Jahre 2000 an einer
gemeindeinternen Weiterbildung mit diesem Thema auseinandergesetzt.
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